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13 May 2026

Umfrage zeichnet alarmierendes Bild – Viele Jugendliche fühlen sich an israelischen Schulen unsicher

Eine neue Umfrage unter Mittelstufenschülern zeigt, dass sich viele Jugendliche im Schulalltag nicht mehr sicher fühlen. Befragt wurden mehr als 500 Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis neun aus jüdischen und arabischen Schulen im ganzen Land.

Rund ein Viertel der Jugendlichen gab an, sich in der Schule nicht wirklich sicher zu fühlen. Etwa ein Drittel berichtete, dass Gewaltvorfälle im vergangenen Jahr zugenommen hätten. Mehr als die Hälfte erklärte, Schulen würden Gewaltprobleme nicht ausreichend behandeln. Jeder zehnte Schüler gab an, selbst Opfer von Gewalt geworden zu sein.

Das Unsicherheitsgefühl reicht über den Unterricht hinaus. Viele Jugendliche erklärten, sich auch am Nachmittag oder auf dem Heimweg unwohl zu fühlen.

Die Umfrage fällt in eine Zeit, in der mehrere Gewalttaten unter Jugendlichen landesweit für Schlagzeilen sorgen: Messerattacken und schwere Prügeleien in Haifa und Tirat Carmel haben die Debatte zuletzt neu entfacht.

Die Zahlen legen nahe, dass gesellschaftliche Anspannung und jahrelange Krisensituation längst auch die junge Generation erreicht haben.

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