Verwirrung um Verhandlungsort – Iran lehnt Uran-Transfer ab
Die jüngsten diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran stehen auf wackligen Füßen. Zwar hatte Teheran zunächst Gesprächen in Rom zugestimmt, doch nach den Worten von Ex-US-Präsident Donald Trump zog der Iran seine Zusage offenbar zurück. Stattdessen erklärte die iranische Seite, künftige Verhandlungen sollten ausschließlich im omanischen Maskat stattfinden. Ob Washington dieser neuen Bedingung zustimmen wird, ist derzeit unklar – ein Scheitern der Gespräche scheint möglich.
Noch wenige Stunden vor Trumps Rede hatte der italienische Außenminister erklärt, das Treffen solle am Samstag in Rom stattfinden. Auch der damalige US-Vizepräsident war bereits für einen Besuch in Rom eingeplant. Trumps scharfe Töne könnten jedoch zu einem plötzlichen Kurswechsel geführt haben.
Gleichzeitig berichtet die britische Tageszeitung The Guardian, dass der Iran voraussichtlich einen US-Vorschlag ablehnen wird, seine Bestände an angereichertem Uran an ein Drittland – etwa Russland – zu übergeben. Dieser Schritt war Teil eines Plans Washingtons, das iranische Atomprogramm auf eine ausschließlich zivile Nutzung zu begrenzen und eine militärische Nutzung auszuschließen.
Laut dem Bericht wurde dieses Thema bereits bei einem Treffen im Sultanat Oman angesprochen. Dort traf der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, mit dem iranischen Vize-Außenminister Abbas Araghchi zusammen.
Quelle: Diverse Telegram-Kanäle
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