Verdeckte Operation am Litani – Golani-Einheit kämpfte drei Tage gegen Hisbollah-Terroristen
Soldaten der Golani-Brigade haben unter strenger Geheimhaltung eine Operation im Süden des Libanon durchgeführt. Ziel war diesmal nicht die direkte Grenzregion, sondern das Gebiet rund um den Litani-Fluss, etwa zehn Kilometer von Israel entfernt. Nach Angaben der IDF galt die Zone als Teil vorbereiteter Hisbollah-Angriffsstrukturen für mögliche Überfälle auf israelische Ortschaften im Norden.
Die Operation begann mit Luftangriffen und Bodenbeschuss. Anschließend rückten Kräfte der Golani-Aufklärungseinheit gemeinsam mit „Namer“-Schützenpanzern über das schwierige Flussgelände vor. Bereits vor dem Eindringen wurden Roboter und technische Aufklärungssysteme eingesetzt, um Sprengfallen und Hinterhalte aufzuspüren.
In dicht bewachsenem Gelände kam es über drei Tage zu mehreren Nahkämpfen. Sicherheitskreise berichten, dass die Hisbollah-Kämpfer gut vorbereitet und mit dem Terrain vertraut gewesen seien. Dennoch hätten die israelischen Soldaten konsequent den direkten Kontakt gesucht. Nach Angaben der Armee wurden im Litani-Gebiet 15 Terroristen getötet. Zwei Golani-Soldaten erlitten leichte Verletzungen.
Nach der Einnahme des Gebiets entdeckten die Soldaten umfangreiche unterirdische Infrastruktur: Tunnelanlagen, Waffenlager, Mörserstellungen und Aufenthaltsräume, die offenbar für längere Einsätze vorbereitet worden waren. Alles wurde anschließend zerstört.
Während der Operation wurde die Einheit mehrfach von Sprengdrohnen angegriffen. Die IDF sprechen offen von einer wachsenden Herausforderung durch FPV- und Sprengdrohnen der Hisbollah. Israelische Medien berichten seit Tagen über neue Schutzmaßnahmen an der Nordfront: improvisierte Schutznetze, zusätzliche Radarsysteme und neue Abwehrtechnologien gegen tieffliegende Drohnen.
Was diese Operation einmal mehr zeigt: Der Krieg im Norden entwickelt sich zunehmend zu einem zermürbenden Konflikt aus Untergrundanlagen, mobilen Zellen und Drohnenangriffen, dessen Ende nicht absehbar ist.
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