Seltenes Signal: Israel und Libanon vor direktem Kontakt auf höchster Ebene
Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten könnte es zu einem direkten Gespräch zwischen den Staats- und Regierungschefs Israels und des Libanon kommen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass ein Austausch zwischen Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Joseph Aoun bereits am Donnerstag stattfinden könnte.
Während Washington versucht, „etwas Luft“ zwischen den Konfliktparteien zu schaffen, gehen die Kämpfe im Norden weiter. Die Hisbollah beschießt weiterhin israelisches Gebiet, während Israel militärisch Druck aufrechterhält.
Parallel laufen Gespräche auf diplomatischer Ebene, unter anderem in Washington. Ziel ist ein Rahmen für eine Waffenruhe. Doch die Differenzen bleiben erheblich. Israel fordert eine Entwaffnung der Hisbollah, während unklar ist, ob der Libanon dies überhaupt durchsetzen kann.
Damit steht die mögliche direkte Kontaktaufnahme unter einem schwierigen Vorzeichen. Sie wäre historisch, aber noch kein Durchbruch. Entscheidend bleibt, ob sich die Realität vor Ort verändert.
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