Israels Defizit sinkt – vorerst trotz Kriegskosten
Trotz des laufenden Krieges ist Israels Haushaltsdefizit überraschend gesunken. Nach aktuellen Daten des Finanzministeriums liegt es bei 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, rund 89,5 Milliarden Schekel. Ein Rückgang, der auf den ersten Blick stabil wirkt, aber nur ein Teil der Realität ist.
Der Hauptgrund: Viele Ausgaben wurden bislang schlicht noch nicht getätigt. Weder sind die massiven Kriegskosten vollständig im Haushalt angekommen, noch wurden umfangreiche Mittel an Ministerien oder Unternehmen ausgezahlt.
Finanzminister Bezalel Smotrich steht damit vor einer verzögerten Belastung. Schätzungen gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Kosten des Krieges deutlich steigen werden, sobald Verteidigungsausgaben, Entschädigungen und staatliche Programme greifen.
Das aktuelle Defizit wirkt deshalb eher wie eine Momentaufnahme. In den kommenden Monaten dürfte sich das Bild deutlich verändern.
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