Rakete trifft Schule im Norden Israels
Im Norden Israels ist erneut zivile Infrastruktur Ziel von Raketenbeschuss geworden. In der arabischen Ortschaft Deir al-Asad traf am Freitag eine von der Hisbollah abgefeuerte Rakete ein Schulgebäude. Nach ersten Angaben gab es keine Verletzten, auch weil sich offenbar keine Menschen im Gebäude aufhielten.
Zuvor hatten den ganzen Tag über immer wieder Sirenen in weiten Teilen des Nordens geheult, darunter in Karmiel, Kirjat Schmona und entlang der libanesischen Grenze. Mehrere Raketen wurden abgefangen, andere schlugen in Ortschaften oder offenen Gebieten ein. Dabei kam es zu Schäden an Häusern, Stromleitungen und Infrastruktur.
Auch angrenzende Gemeinden wie Misgav Am meldeten direkte Treffer. Eine Bewohnerin erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt. Parallel gab es wiederholt Warnungen vor Drohnen aus dem Libanon.
Die israelische Armee betont, dass die Kämpfe im Norden andauern. Während es gegenüber dem Iran eine Waffenruhe gibt, gilt diese für den Libanon ausdrücklich nicht. Die Einsätze gegen Hisbollah-Stellungen im Süden Libanons werden weiter intensiviert.
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