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02 May 2026

Trump zweifelt an Iran-Deal – Gespräche ziehen sich, Druck nimmt zu

US-Präsident Donald Trump stellt den Sinn eines Abkommens mit dem Iran zunehmend infrage. Nach zuletzt enttäuschenden Signalen aus Teheran erklärte er, es sei „vielleicht besser, gar keinen Deal zu machen“. Die Gespräche hätten sich zu lange hingezogen, ohne greifbare Ergebnisse zu liefern.

Auslöser ist ein neuer iranischer Vorschlag, der zentrale Konfliktpunkte ausklammert. Demnach soll zunächst über die Öffnung der Straße von Hormus gesprochen werden, während Fragen zum Atomprogramm vertagt werden. Für Washington ist genau das der Knackpunkt. Ohne klare Begrenzung der nuklearen Aktivitäten sieht die US-Regierung keine Grundlage für eine Einigung.

Trump betont zugleich die Wirkung des wirtschaftlichen Drucks. Die Seeblockade gegen Iran bleibe das wichtigste Instrument, um Teheran unter Zugzwang zu setzen. Auch das gewaltsame Stoppen eines mit Iran verbundenen Schiffes wertete er als Zeichen dafür, dass die USA ihre Linie durchsetzen.

Parallel verschärfen sich Spannungen mit Europa. Die geplante Verlegung von rund 5.000 US-Soldaten aus Deutschland zeigt, dass auch innerhalb westlicher Bündnisse Differenzen wachsen.

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