Trump erhöht Druck auf Iran, Netanyahu warnt – „Der Feldzug ist noch nicht vorbei“
Donald Trump verschärft im Konflikt mit Iran erneut den Ton. Nach Gesprächen mit Chinas Staatschef Xi Jinping erklärte Trump in Peking, seine Geduld mit Teheran gehe zu Ende. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Iran weder Atomwaffen besitzen noch die Straße von Hormus dauerhaft blockieren dürfe.
Die Meerenge bleibt eines der zentralen Probleme des Konflikts. Seit Beginn des Krieges Ende Februar ist der Schiffsverkehr dort massiv eingeschränkt. Besonders China steht unter Druck: Peking gilt als wichtigster Käufer iranischen Öls und ist stark von stabilen Energielieferketten abhängig.
Nach Angaben des Weißen Hauses hätten Trump und Xi vereinbart, dass die Straße von Hormus offen bleiben müsse. Trump erklärte zudem, Xi habe zugesichert, Iran keine militärische Ausrüstung zu liefern. Beobachter sehen darin ein wichtiges Signal, auch wenn unklar bleibt, wie weit China tatsächlich bereit ist, Druck auf Teheran auszuüben.
Die Verhandlungen zwischen Washington und Iran stocken derweil weiter. Beide Seiten lehnten zuletzt die Vorschläge der Gegenseite ab. Iran weigert sich, sein Atomprogramm aufzugeben oder angereichertes Uran vollständig auszuliefern.
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu warnte bei einer Rede in Jerusalem, der Feldzug gegen Iran sei „noch nicht vorbei“. Auch in Israel wächst die Einschätzung, dass sich die Lage erneut zuspitzen könnte.
Rund um die Straße von Hormus kommt es weiter zu Zwischenfällen. Internationale Sicherheitsdienste berichten von Angriffen auf Handelsschiffe und mutmaßlichen iranischen Aktionen nahe der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate.
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