Libanon: Hisbollah feuert Raketen während erste direkte Gespräche Hoffnung wecken
Im Schatten neuer diplomatischer Bewegung zwischen Israel und dem Libanon setzt die Hisbollah ihre Angriffe fort. Rund 30 Raketen wurden auf Nordisrael abgefeuert, während in Washington erstmals seit Jahrzehnten direkte Gespräche zwischen Vertretern beider Länder stattfinden.
US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete das Treffen als „historischen Schritt“. Ziel sei es, einen Rahmen für Deeskalation zu schaffen. Doch die Realität vor Ort spricht eine andere Sprache.
Im Südlibanon kommt es weiterhin zu intensiven Gefechten. In Bint Jbeil trafen israelische Einheiten auf eine Hisbollah-Zelle. Nach einem kurzen, gezielten Schusswechsel ergaben sich drei Kämpfer, darunter ein Mitglied der Radwan-Einheit.
Israel verfolgt derzeit eine klare Doppelstrategie. Gespräche werden geführt, aber der militärische Druck bleibt bestehen. Die Hisbollah lehnt die Verhandlungen ab und setzt auf weitere Eskalation.
Damit bleibt die Lage angespannt. Hoffnung auf Bewegung gibt es, aber sie steht auf einem sehr fragilen Fundament.
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