Iran gräbt Waffen frei – Entwicklung seit Wochen sichtbar, Entscheidung über neue Angriffe steht bevor
Während die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran offiziell anhält, nutzt Teheran die Zeit weiterhin gezielt zur militärischen Erholung. Diese Entwicklung ist nicht neu, sondern zeichnet sich bereits seit Tagen und Wochen ab. Schon kurz nach Beginn der Feuerpause wurde sichtbar, dass Iran damit begonnen hat, verschüttete Raketen, Abschusssysteme und Munition aus beschädigten oder blockierten Anlagen zu bergen.
Inzwischen haben sich diese Aktivitäten deutlich intensiviert. Nach aktuellen Einschätzungen arbeitet das Regime mit Hochdruck daran, unterirdisch gelagerte Waffensysteme wieder einsatzfähig zu machen. Ziel ist es, im Fall einer erneuten Eskalation schnell reagieren zu können. Trotz erheblicher Schäden gilt ein relevanter Teil des Raketen- und Drohnenarsenals weiterhin als funktionsfähig.
Parallel dazu verdichten sich in Washington die Hinweise auf mögliche neue militärische Schritte. In der Nacht wurde US-Präsident Donald Trump von hochrangigen Militärs, darunter der CENTCOM-Kommandeur und der Vorsitzende der Joint Chiefs, über konkrete Angriffspläne informiert. Ein vergleichbares Briefing hatte bereits kurz vor Kriegsbeginn im Februar stattgefunden.
Diskutiert werden mehrere Optionen: gezielte Luftschläge auf Infrastruktur, eine mögliche Kontrolle von Teilen der Straße von Hormus zur Sicherung der Schifffahrt sowie Spezialoperationen zur Sicherung angereicherten Urans. Ziel wäre es, den Stillstand in den Verhandlungen zu durchbrechen oder dem Iran militärisch entscheidend zu schaden.
Gleichzeitig bleibt der wirtschaftliche Druck durch die Seeblockade ein zentrales Instrument der USA. Ob es bei dieser Strategie bleibt oder eine neue militärische Phase beginnt, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden.
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