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13 Dec 2025

IDF tötet hochrangigen Hamas-Kommandeur Raed Saad bei Luftschlag in Gaza-Stadt

Raed Saad galt als einer der gefährlichsten Köpfe der Hamas. Am Samstag wurde der stellvertretende Militärchef der Terrororganisation bei einem gezielten israelischen Drohnenangriff im Westen von Gaza-Stadt getötet. Saad, Leiter der operativen Abteilung der Hamas, war laut israelischen Geheimdiensten einer der zentralen Planer des Massakers vom 7. Oktober.

Der Angriff traf sein Fahrzeug präzise. Saad starb noch am Ort des Geschehens. Israel hatte ein Kopfgeld von 800.000 Dollar auf ihn ausgesetzt – mehr als auf fast jeden anderen Hamas-Funktionär. Das allein zeigt seine strategische Bedeutung.

Saad gehörte zur sogenannten „Generation 2005“, Feldkommandeuren, die während der Intifadas aufstiegen, Gefängniserfahrung sammelten und den israelischen Rückzug aus Gaza als ihren historischen Sieg betrachteten. Er leitete den Aufbau der Hamas-Waffenproduktion, gründete die militärische Akademie der Organisation und entwickelte deren Gefechtsdoktrin – von Raketenbeschuss über urbanen Kampf bis zu großangelegten Überfällen.

Als mutmaßlicher Kopf des Angriffsplans „Jericho Wall“ trug Saad Verantwortung für eine Operation, die auf maximale Überraschung setzte und nahezu die gesamte Hamas-Kampfkraft mobilisierte. Noch zuletzt war er am Wiederaufbau militärischer Fähigkeiten beteiligt.

Sein Tod ist ein schwerer Schlag für die Hamas-Führung – und ein weiterer Beleg dafür, dass Israel gezielt die Schlüsselfiguren des 7. Oktober ins Visier nimmt.

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