Hormuz bleibt blockiert: Iran verliert Überblick über eigene Seeminen
Trotz internationalem Druck ist der Iran offenbar nicht in der Lage, die Straße von Hormus wieder vollständig für den Schiffsverkehr zu öffnen. Laut einem Bericht der New York Times, gestützt auf US-Geheimdienstinformationen, hat Teheran den Überblick über einen Teil der selbst verlegten Seeminen verloren und kann diese kurzfristig nicht räumen.
Die Minen waren zu Beginn des Krieges mit kleinen Booten ausgelegt worden und sollten den strategisch wichtigen Seeweg blockieren. In Kombination mit Drohungen und Angriffen führte dies dazu, dass der Schiffsverkehr drastisch einbrach. Statt der üblichen rund 140 Schiffe pro Tag passierten zuletzt nur noch wenige Einheiten die Meerenge.
Das Problem erschwert nun auch die diplomatischen Bemühungen. Die USA fordern eine vollständige, sichere Öffnung der Route, doch selbst Iran spricht inzwischen nur noch von einer eingeschränkten Nutzung unter eigenen Bedingungen. Experten gehen davon aus, dass einige Minen unkontrolliert drifteten oder nie exakt dokumentiert wurden.
Damit bleibt die Lage angespannt. Die Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Energieexporte fließt, ist weiterhin ein zentraler Hebel im Konflikt.
Related Posts
Türkischer Forscher: Türkische Armee kann Tel Aviv innerhalb von 72 Stunden einnehmen
Ob er daraufhin einen direkten Angriff auf Israel verüben wird, ist unwahrscheinlich, aber Israel steht…
Gespräche mit dem Iran zum Scheitern verurteilt?
Irans Atomchef Islami: „Wir werden weiterhin Uran anreichern – und dem Westen die Augen ausstechen“…
Netanjahu versichert Eltern von Geiseln: Israel arbeitet an Abkommen zur Freilassung von zehn Geiseln
Geiselforum und Tikva-Forum fordern: Alle Geiseln müssen auf einmal freikommen; Ägyptische Quelle: Hamas bittet um…
Verwirrung um Verhandlungsort – Iran lehnt Uran-Transfer ab
Die jüngsten diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran stehen auf wackligen Füßen. Zwar…
