Wetterumschwung: Erst ungewöhnliche Wärme, dann Regen und Sturm
Mitten im Winter erlebt Israel einen vorübergehenden Temperaturhöhepunkt. Am Donnerstag steigen die Temperaturen deutlich über das saisonale Mittel, landesweit bleibt es trocken. Meteorologen sprechen von einem winterlichen Scharav, also warmer, trockener Luft ohne Hitzeextreme. In der Nacht wird es bereits kühler.
Am Freitag folgt dann ein deutlicher Bruch: In weiten Teilen des Landes setzt zeitweise Regen ein, begleitet von kräftigen Winden. Entlang der Küste und in den Bergen werden anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erwartet, Böen können örtlich 90 km/h erreichen. Für die Flussläufe der Judäischen Wüste, des Toten Meeres und des Negev gelten Hochwasserwarnungen, zusätzlich besteht Überschwemmungsgefahr in Küstenstädten. Am Hermon fällt erneut Schnee, der Wellengang im Mittelmeer kann abends bis zu sechs Meter erreichen.
Am Samstag bleibt es kühl und wechselhaft mit lokalem Regen, vor allem im Norden. Zum Wochenbeginn beruhigt sich das Wetter vorübergehend, ehe Anfang der kommenden Woche ein weiteres Regengebiet erwartet wird.
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