USA und Iran nehmen Atomgespräche in Oman wieder auf – Drohkulisse bleibt
Nach acht Monaten Pause haben die Vereinigte Staaten und Iran in Oman erneut Gespräche über Teherans Atomprogramm aufgenommen. In Maskat treffen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Berater Jared Kushner auf Irans Außenminister Abbas Araghchi.
Washington drängt darauf, neben dem Nuklearprogramm auch Irans Raketen und regionale Stellvertreter zu thematisieren. Teheran weist eine Ausweitung offiziell zurück, signalisiert aber Gesprächsbereitschaft, solange der Fokus nuklear bleibt. Parallel wächst der Druck: US-Seestreitkräfte verlegen in Reichweite, Präsident Donald Trump warnt, „die Zeit laufe“.
Araghchi betonte vorab Irans „Rechte“ und forderte rasche Sanktionsentlastung. In Israel und Teilen Washingtons gelten die Erfolgschancen als gering. Gleichwohl hoffen beide Seiten auf eine Dynamik, die zumindest einen Rahmen für weitere Verhandlungen schafft.
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