USA kündigen Seeblockade der Straße von Hormus an
Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran verschärft sich die Lage deutlich. US-Präsident Donald Trumpkündigte an, dass die Vereinigten Staaten eine Seeblockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus einleiten wollen. Die Gespräche, die rund 20 Stunden dauerten, seien zwar in vielen Punkten vorangekommen, beim entscheidenden Thema des iranischen Atomprogramms jedoch gescheitert.
Trump erklärte, Teheran habe deutlich gemacht, nicht bereit zu sein, auf seine nuklearen Ambitionen zu verzichten. Er sprach von „weltweiter Erpressung“ und warf dem Iran vor, die zugesagte Öffnung der Meerenge bewusst verhindert zu haben. Gleichzeitig äußerte er die Sorge, dass Teile der Wasserstraße vermint sein könnten, was den internationalen Schiffsverkehr zusätzlich lähmt.
Die US-Marine soll nun damit beginnen, Schiffe zu kontrollieren und mögliche Minen zu beseitigen. Auch andere Staaten könnten sich laut Trump an der Operation beteiligen. Zugleich drohte er mit weiterer militärischer Eskalation zu einem „geeigneten Zeitpunkt“.
Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl weltweit. Eine Blockade hätte weitreichende Folgen für die globale Energieversorgung und dürfte die Spannungen in der Region weiter verschärfen.
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