USA bereiten sich auf längere Militärschläge vor – Gespräche mit Iran gehen weiter
Während Washington und Teheran eine zweite Runde von Atomgesprächen in Genf vorbereiten, plant das US-Militär offenbar bereits für den Ernstfall. Zwei US-Beamte sagten Reuters, das Pentagon stelle sich auf möglicherweise wochenlange Operationen gegen Iran ein, falls Präsident Donald Trump den Befehl gebe.
Anders als bei der punktuellen „Midnight Hammer“-Operation im vergangenen Jahr könnte es diesmal um eine breitere Kampagne gehen, nicht nur gegen Nuklearanlagen, sondern auch gegen staatliche und sicherheitsrelevante Ziele. Die USA haben zusätzliche Truppen, Kampfjets, Zerstörer und einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt.
Trump betonte, er bevorzuge eine diplomatische Lösung, erhöhte aber zugleich den Druck. Manchmal brauche es „Furcht“, um Ergebnisse zu erzielen, sagte er vor Soldaten in North Carolina.
In Genf sollen kommende Woche Vertreter beider Länder zusammentreffen. Washington fordert ein Ende der Urananreicherung, Teheran lehnt das bislang ab. Parallel wächst die Gefahr einer militärischen Eskalation – mit unkalkulierbaren regionalen Folgen.
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