US-Forderungen teurer als Krieg? Iran bereitet sich auf Krieg vor
Iranische Führungskreise gehen davon aus, dass ein Abkommen zu Bedingungen der USA höhere Kosten verursachen würde als ein militärischer Konflikt. Entsprechend bereite sich die Islamische Republik auf eine Konfrontation vor, berichtete die Hisbollah-nahe Zeitung Al-Akhbar unter Berufung auf informierte Quellen in Teheran. Ein Vertreter des iranischen Außenministeriums wies demnach US-Behauptungen zurück, Iran habe Gespräche angefragt. Diese seien Teil psychologischer Kriegsführung, flankiert vom Ausbau der amerikanischen Militärpräsenz.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, Teheran wolle verhandeln. Aus iranischer Sicht zielten die USA jedoch nicht auf ausgewogene Gespräche, sondern auf ein Diktat: Aufgabe des Atomprogramms, Einschränkung der Verteidigungsfähigkeiten und Anerkennung Israels. Das käme einer Kapitulation gleich.
Sollte Teheran zwischen Trumps Forderungen und Krieg wählen müssen, werde es den Konflikt vorziehen, hieß es. Zugleich laufe internationale Vermittlung, unter anderem über regionale Akteure, um eine Eskalation zu verhindern.
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