Netanyahu: Proteste könnten Wendepunkt für das iranische Volk sein
Zu Beginn der Kabinettssitzung hat Premierminister Benjamin Netanyahu die anhaltenden Proteste im Iran angesprochen. Israel identifiziere sich mit „dem Kampf und den Bestrebungen des iranischen Volkes nach Freiheit, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit“. Die aktuelle Lage könne ein entscheidender Moment sein. „Dies könnte der Zeitpunkt sein, an dem das iranische Volk sein Schicksal selbst in die Hand nimmt“, sagte Netanjahu.
Zugleich ging der Premier auf innenpolitische Sicherheitsfragen ein. Mit Blick auf einen Polizeieinsatz in der beduinischen Ortschaft Tarabin im Negev betonte er, die Regierung werde alles tun, um zu verhindern, dass der Negev zu einem rechtsfreien Raum werde. Endlich gebe es entschlossenes Handeln.
Netanjahu lobte Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir für die Initiative und kündigte an, den Negev in den kommenden Tagen gemeinsam mit ihm zu besuchen.
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