Milchrationierung in israelischen Supermärkten: Bauernstreik spitzt sich zu
In israelischen Supermärkten hat die Rationierung von Milch begonnen. Kunden dürfen pro Einkauf nur noch zwei bis drei Packungen kaufen, nachdem Milchbauern ihre Lieferungen auf unbestimmte Zeit gestoppt haben. Branchenkreise warnen, dass ohne schnelle Einigung bereits ab Mittwoch spürbare Engpässe drohen, spätestens zum Wochenende könnten Regale leer bleiben.
Die Molkereien arbeiten derzeit ausschließlich mit Restbeständen, die voraussichtlich nur bis Donnerstag reichen. Der Lieferstopp verursacht den Bauern selbst erhebliche Verluste von rund zehn Millionen Schekel pro Tag, dennoch kündigen sie eine weitere Eskalation an, falls die Knesset die Debatte über die Milchreform nicht an den Wirtschaftsausschuss übergibt.
Mehrere Ketten haben reagiert: Carrefour begrenzt den Verkauf auf zwei Packungen, Mahsanei Hashuk auf drei. Auch Tiv Taam prüft Beschränkungen. Besonders betroffen sind Frischmilch und Hüttenkäse, weitere Produkte könnten binnen weniger Tage knapp werden.
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