Israel zweifelt an Deal – „Kapitulation“ für Iran unrealistisch
In Israel wachsen die Zweifel an einem möglichen Abkommen zwischen den USA und Iran. Regierungsvertreter halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass Teheran die von Donald Trump geforderten Bedingungen akzeptiert.
Diese beinhalten weitreichende Einschränkungen des iranischen Atom- und Raketenprogramms, die Abgabe angereicherten Urans sowie ein Ende der Unterstützung für regionale Milizen. Ein israelischer Beamter bezeichnete dies offen als „Kapitulationsabkommen“.
Gleichzeitig wird in Jerusalem genau beobachtet, ob Trump unter politischem und wirtschaftlichem Druck doch zu Kompromissen bereit sein könnte, um den Krieg schnell zu beenden.
Trotz der diplomatischen Gespräche laufen die Kämpfe weiter. Besonders im Libanon intensiviert Israel seine Operationen gegen die Hisbollah – unabhängig von möglichen Verhandlungen mit Iran.
Die Einschätzung in Israel bleibt klar: Ein Durchbruch ist möglich, aber aktuell wenig wahrscheinlich.
Related Posts
Türkischer Forscher: Türkische Armee kann Tel Aviv innerhalb von 72 Stunden einnehmen
Ob er daraufhin einen direkten Angriff auf Israel verüben wird, ist unwahrscheinlich, aber Israel steht…
Gespräche mit dem Iran zum Scheitern verurteilt?
Irans Atomchef Islami: „Wir werden weiterhin Uran anreichern – und dem Westen die Augen ausstechen“…
Netanjahu versichert Eltern von Geiseln: Israel arbeitet an Abkommen zur Freilassung von zehn Geiseln
Geiselforum und Tikva-Forum fordern: Alle Geiseln müssen auf einmal freikommen; Ägyptische Quelle: Hamas bittet um…
Verwirrung um Verhandlungsort – Iran lehnt Uran-Transfer ab
Die jüngsten diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran stehen auf wackligen Füßen. Zwar…
