Israel signalisiert härteren Kurs in Gaza
Trotz eines formell geltenden Waffenstillstands kommt es in Gaza weiter zu Gefechten. Nach Angaben aus dem Gazastreifen wurden am Wochenende mehrere Palästinenser getötet, die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht. Seit Inkrafttreten der Feuerpause im Oktober 2025 werfen sich beide Seiten Verstöße vor.
IDF-Generalstabschef Eyal Zamir machte bei einem Truppenbesuch in Rafah deutlich, dass das Kriegsziel unverändert bleibe: die vollständige Entwaffnung der Hamas. „Wir sind bereit, von der Verteidigung in die Offensive zu gehen“, sagte er. Sollte die Terrororganisation ihre Waffen nicht niederlegen, könne es zu erneuten Operationen kommen.
Die zweite Phase des von den USA unterstützten Plans sieht eine vollständige Entmilitarisierung Gazas und eine neue zivile Verwaltung vor. Beobachter warnen jedoch, dass Hamas parallel versuche, Strukturen und Waffenarsenale wiederaufzubauen. Die Lage bleibt fragil, zwischen diplomatischem Prozess und latenter Eskalationsgefahr.
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