Iran warnt Europa vor Eingreifen in den Krieg
Der stellvertretende iranische Außenminister Majid Takht-Ravanchi hat europäische Staaten eindringlich davor gewarnt, sich militärisch auf die Seite der USA und Israels im Krieg gegen Iran zu stellen. In einem Interview erklärte er, jedes Land, das sich an Angriffen gegen Iran beteilige, könne selbst zum „legitimen Ziel“ iranischer Vergeltung werden.
Teheran betrachte den Krieg als aufgezwungen und sehe sich gezwungen, sich zu verteidigen, sagte Takht-Ravanchi. Iran werde seine militärischen Operationen fortsetzen, um die eigene Bevölkerung zu schützen.
Gleichzeitig betonte er, Iran habe vor Ausbruch der Kämpfe noch Gespräche mit Washington über das Atomprogramm geführt und sei weiterhin an einer diplomatischen Lösung interessiert.
Auch Präsident Masoud Pezeshkian äußerte sich zur Lage und entschuldigte sich bei Nachbarstaaten im Golf für iranische Angriffe. Künftig wolle Teheran diese Länder nicht mehr angreifen, solange sie sich nicht selbst am Krieg beteiligen.
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