Iran versetzt „Raketenstädte“ in höchste Alarmstufe – Regime reagiert hart auf landesweite Proteste
Irans oberster Führer Ali Khamenei hat die militärische Bereitschaft des Landes Berichten zufolge auf ein Niveau angehoben, das sogar über dem Stand während des letzten Krieges liegt. Wie der The Telegraph unter Berufung auf iranische Quellen meldet, wurden die unterirdischen sogenannten „Raketenstädte“ in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, während zugleich die Islamic Revolutionary Guard Corps angewiesen wurde, die anhaltenden Proteste entschlossen niederzuschlagen.
Demnach setzt Khamenei gezielt auf die Revolutionsgarden und nicht auf reguläre Armee oder Polizei. Hintergrund sind Berichte, wonach es in anderen Sicherheitsorganen vereinzelt zu Befehlsverweigerungen gekommen sein soll. Die im Ausland ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw spricht von Festnahmen innerhalb der Sicherheitskräfte.
Parallel bereitet sich das Regime offenbar auch auf externe Bedrohungen vor. Die The New York Times berichtet, dass Einheiten der Revolutionsgarden in mehreren Städten zusammengezogen werden. Auslöser der Proteste sind massive wirtschaftliche Probleme, Inflation und der Wertverfall der Landeswährung. Inzwischen richten sich die Parolen offen gegen die politische Führung. Menschenrechtsgruppen sprechen von Dutzenden Toten, während Teheran die Berichte zurückweist.
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