Iran schließt Straße von Hormus – Israel warnt vor Raketenbedrohung
Iran hat am Dienstag Teile der Straße von Hormus vorübergehend gesperrt. Offiziell sprach Teheran von „Sicherheitsmaßnahmen“ im Rahmen eines Militärmanövers. Laut der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars dient die mehrstündige Sperrung dem Schutz des Schiffsverkehrs während einer Übung der Revolutionsgarden. Die Marineübung markiere die „Hauptphase“ eines bereits am Vortag begonnenen Manövers.
Die Entwicklung fällt in eine Phase indirekter Gespräche zwischen den USA und Iran in Genf über ein neues Atomabkommen. Präsident Donald Trump hatte gewarnt, ein Scheitern könne militärische Konsequenzen haben.
In Tel Aviv erklärte der frühere Chef des israelischen Heimatschutzkommandos, Eyal Eisenberg, Israel sei „von Nord bis Süd“ einer Raketenbedrohung ausgesetzt. Nationale Resilienz hänge entscheidend vom Vertrauen der Bevölkerung in die Führung ab. Auch der Leiter der Nationalen Notfallbehörde sprach von einer anhaltenden Bereitschaft für eine mögliche weitere Konfrontation mit Iran.
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