Iran lehnt US-Plan ab – Forderungen „überzogen“
Ein mögliches Kriegsende rückt erneut in weite Ferne: Der Iran hat den US-Vorschlag zur Beendigung der Kämpfe als „überzogen“ und „unrealistisch“ zurückgewiesen.
Laut iranischen Angaben enthält der Plan weitreichende Forderungen, darunter Einschränkungen des Atom- und Raketenprogramms sowie die Abgabe angereicherten Urans. Teheran machte deutlich, dass ein Ende des Krieges nur zu eigenen Bedingungen erfolgen werde.
Ein hochrangiger Vertreter bezeichnete den Vorschlag sogar als „extrem maximalistisch“ und kritisierte, dass er nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entspreche.
Die USA hatten den 15-Punkte-Plan über Pakistan übermittelt und drängen auf eine diplomatische Lösung nach fast vier Wochen Krieg.
Trotz laufender Kontakte bleibt die Ausgangslage festgefahren: Während Washington auf Zugeständnisse setzt, signalisiert der Iran bislang keine Bereitschaft zum Einlenken.
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