„Hunderte Raketen pro Monat“: Iran nimmt Produktion wieder auf, Israel sendet Warnsignal an Trump
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu will US-Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen in Florida in der kommenden Woche neue Geheimdienstinformationen vorlegen. Demnach beschleunigt der Iran die Produktion ballistischer Raketen, die auf Israel ausgerichtet sind. Ein israelischer Regierungsvertreter sprach von einer Entwicklung, die Jerusalem als strategische Bedrohung einstuft.
Sollte es Washington nicht gelingen, Teherans Raketenprogramm diplomatisch zu stoppen, müsse Israel andere Optionen in Betracht ziehen. Gleichzeitig betont Israel, man hoffe weiterhin auf einen politischen Durchbruch unter Führung Trumps. Teheran hingegen erklärte zuletzt, das Raketenprogramm sei nicht verhandelbar und diene ausschließlich der Abschreckung.
Auswertungen von Satellitenbildern deuten darauf hin, dass der Iran beschädigte Produktionsstätten wieder instand setzt. Experten warnen, dass bei voller Kapazität monatlich mehrere Hundert Raketen hergestellt werden könnten. Israelische Sicherheitskreise sehen darin eine potenzielle Gefahr von enormem Ausmaß.
Vor diesem Hintergrund berief Netanyahu sein Sicherheitskabinett ein. Neben dem Iran standen auch Szenarien für Gaza auf der Tagesordnung – von einem Übergang zur zweiten Phase der Waffenruhe bis hin zu einer möglichen Wiederaufnahme der Kämpfe. In Jerusalem wächst zugleich die Sorge, dass Washington den Druck erhöhen könnte, rascher politische Zugeständnisse zu machen.
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