„Habaita“ ist Israels Wort des Jahres
Israels Öffentlichkeit hat „Habaita“ – auf Deutsch etwa Heimkehr – zum hebräischen Wort des Jahres gewählt. Das teilte die Akademie der Hebräischen Sprache anlässlich des Hebräischen Sprachtags mit. In einer landesweiten Abstimmung setzte sich der Begriff mit rund einem Viertel der Stimmen durch.
„Habaita“ steht symbolisch für die Rückkehr der israelischen Geiseln aus dem Gazastreifen. Alle lebenden Entführten kamen im Laufe des Jahres frei, die sterblichen Überreste aller Getöteten wurden zurückgebracht – mit Ausnahme eines letzten Falls. Zugleich spiegelt der Begriff die schrittweise Heimkehr von Bewohnern wider, die während des Krieges ihre Häuser an der Gaza- und Libanon-Grenze verlassen mussten.
Auf den weiteren Plätzen folgten „künstliche Intelligenz“ und „Hoffnung“. Auch Begriffe wie „Trauma“, „Rehabilitation“ oder „Normalisierung“ schafften es in die engere Auswahl und verweisen auf ein weiteres Jahr im Schatten des Krieges.
Der Hebräische Sprachtag wird am Geburtstag von Eliezer Ben-Yehuda begangen, der als Erneuerer des modernen Hebräisch gilt. Die Wahl von „Habaita“ markiert bewusst einen optimistischen Akzent nach dem Vorjahreswort „Geiseln“.
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