Golfstaaten wenden sich gegen Iran – Geduld nach Hormus-Blockade am Ende
Die Stimmung in den Golfstaaten kippt deutlich gegen Iran. Nach der Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sprechen mehrere Länder davon, dass Teheran „alle roten Linien überschritten“ habe. Staaten wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate drängen nun darauf, Irans militärische Fähigkeiten nachhaltig zu schwächen.
Auslöser ist die wachsende Sorge, dass Iran auch künftig Energieinfrastruktur, Häfen und Öltransporte in der Region bedrohen könnte. Die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, gilt dabei als entscheidender Hebel.
Während die Golfstaaten ursprünglich keine Eskalation wollten, sehen viele Regierungen inzwischen keine Alternative mehr. Gleichzeitig wächst jedoch die Angst vor einem größeren regionalen Krieg.
Die USA versuchen derweil, Unterstützung für ihre militärische Linie zu sichern. Dennoch bleiben viele Golfstaaten vorsichtig und setzen auf eine Balance zwischen Abschreckung und Zurückhaltung, um nicht selbst zum direkten Ziel iranischer Gegenangriffe zu werden.
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