Debatte in Iran: Hardliner fordern offen Atombombe
Mitten im Krieg verschärft sich in Iran die interne Debatte über das Atomprogramm deutlich. Laut Berichten gewinnen Hardliner zunehmend Einfluss und sprechen inzwischen offen darüber, eine Atombombe zu entwickeln, ein Thema, das lange als tabu galt.
Nach der Tötung führender Figuren wie Ali Larijani haben moderatere Stimmen offenbar an Gewicht verloren. Vor allem die Revolutionsgarden treiben eine härtere Linie voran und stellen sogar einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag zur Diskussion.
Offiziell bestreitet Teheran weiterhin, Atomwaffen anzustreben. Doch westliche Geheimdienste zweifeln daran, auch wegen der fortgeschrittenen Urananreicherung und eingeschränkten Kontrollen durch internationale Inspektoren.
Eine endgültige Entscheidung ist laut Insidern zwar noch nicht gefallen. Dennoch wächst der Druck innerhalb der Führung, die bisherige Strategie zu ändern.
Der anhaltende Krieg könnte ein Wendepunkt sein und die Schwelle zur offenen nuklearen Aufrüstung weiter senken.
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