Berichte über Eskalation der Iran. Fallen die ersten Städte?
In sozialen Netzwerken und insbesondere auf Telegram kursieren derzeit Berichte über eine dramatische Eskalation der Proteste im Westen Irans. Demnach sollen in der kurdisch geprägten Provinz Ilam Demonstranten zeitweise die Kontrolle über einzelne Städte übernommen haben. Auch von bewaffneten Protestgruppen, überlaufenden Basij-Einheiten und schweren Gefechten ist die Rede.
Unabhängig bestätigen lassen sich diese Angaben bislang jedoch nicht. Internationale Medien und etablierte Beobachter berichten zwar von anhaltenden Protesten, zunehmender Repression und vereinzelten Toten, jedoch nicht von einem Kontrollverlust des Regimes oder organisierten bewaffneten Aufständen. Auch Hinweise auf einen flächendeckenden Einsatz von Starlink zur Umgehung der Internetsperren gelten derzeit als ungesichert.
Sicher ist: Die Proteste haben sich räumlich ausgeweitet und rhetorisch verschärft. Gleichzeitig bleibt die Sicherheitsarchitektur des Regimes intakt. Experten warnen daher vor voreiligen Schlussfolgerungen. Noch handelt es sich um eine volatile Lage mit hoher Desinformationsdichte und ohne belastbare Belege für einen Umbruch.
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