Bericht: Trumps Berater bevorzugen israelischen Erstschlag gegen Iran
Mehrere hochrangige Berater von US-Präsident Donald Trump sollen intern dafür plädieren, dass Israel im Falle einer neuen Eskalation zuerst gegen den Iran zuschlägt. Das berichtet Politico unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Quellen. Kalkül dahinter: Ein iranischer Gegenschlag könnte es Washington erleichtern, eigenes militärisches Eingreifen innenpolitisch zu rechtfertigen.
Umfragen zeigen demnach, dass viele Amerikaner zwar einen harten Kurs gegenüber Teheran unterstützen, jedoch US-Verluste scheuen. Ein israelischer Erstschlag würde die politische Hemmschwelle senken. Dennoch gilt ein koordiniertes Vorgehen beider Länder weiterhin als wahrscheinlichstes Szenario.
Die Debatte fällt in eine Phase widersprüchlicher Signale aus Washington. Vizepräsident JD Vance warnt: Iran arbeite an der Wiederbelebung seines Atomprogramms. Außenminister Marco Rubio hingegen erklärte, Teheran reiche derzeit kein Uran an, strebe dies aber an.
Parallel verstärken die USA ihre Militärpräsenz in der Region. Berichte über begrenzte Munitionsreserven sowie Einschätzungen, Irans Atomprogramm sei nur um Monate zurückgeworfen worden, erhöhen den strategischen Druck. Ob es zur Eskalation kommt, bleibt offen – die Entscheidung liegt allein beim Präsidenten.
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