Analyse: Eine Falle Trumps für Chamenei?
Nach ausländischen Berichten legt US-Präsident Donald Trump Iran ein Angebot vor, das aus drei klaren Kernforderungen besteht.
Erstens soll Teheran sein militärisches Atomprogramm vollständig aufgeben, inklusive eines kompletten Verzichts auf Urananreicherung und der Übergabe bereits angereicherten Materials.
Zweitens geht es um eine drastische Reduzierung der iranischen Fähigkeiten zur Herstellung ballistischer Raketen. Teilweise ist sogar von Reichweitenbeschränkungen die Rede, die Israel ausschließen würden.
Drittens fordert Washington ein vollständiges Ende der Finanzierung von Terrororganisationen und iranischen Stellvertretern wie Hisbollah, Hamas, den Huthis und Milizen im Irak.
Nach Einschätzung des Autors ist dieses Angebot für Irans obersten Führer kaum annehmbar. Eine Zustimmung käme einem strategischen Kurswechsel gleich und würde das ideologische Fundament der Islamischen Republik untergraben. Wahrscheinlicher sei daher, so die Analyse, dass das Angebot bewusst so gestaltet ist, dass es abgelehnt wird – als Vorbereitung für ein militärisches Vorgehen.
Analyse: Tamir Morag, israelischer Journalist und politischer Kommentator.
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