USA rufen zur Ausreise aus dem Libanon auf – Waffenruhe steht auf der Kippe
Die Lage an der Nordgrenze spitzt sich weiter zu. Die USA haben ihre Staatsbürger im Libanon aufgefordert, das Land „solange es noch möglich ist“ zu verlassen. Hintergrund ist die wachsende Sorge, dass die fragile Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah jederzeit zusammenbrechen könnte.
Auch in Israel stellt man sich auf dieses Szenario ein. Militärische Quellen sprechen von einer „äußerst brüchigen“ Lage. Die Armee bereitet sich darauf vor, die Kontrolle im Grenzgebiet weiter auszubauen und verbliebene Bedrohungen gezielt zu beseitigen.
Parallel versucht die Hisbollah offenbar, eigene Spielregeln innerhalb der Waffenruhe durchzusetzen und weitere Zerstörungen in ihren Hochburgen zu verhindern. Dennoch kam es zuletzt erneut zu Angriffen, darunter Drohnen- und Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet.
Für zusätzliche Spannungen sorgen Berichte aus dem Libanon über verletzte Journalisten nach Luftangriffen. Die Armee erklärte, man habe auf identifizierte Kämpfer reagiert. Der Vorfall wird überprüft.
Während die USA auf Deeskalation drängen, wächst vor Ort die Skepsis. Die Waffenruhe hält noch – aber sie ist instabil.
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