Ultimatum an Hamas: Entwaffnung bis Ende der Woche gefordert
Die Hamas steht unter wachsendem internationalen Druck: Nach Angaben aus diplomatischen Kreisen wurde der Organisation eine Frist bis zum Ende der Woche gesetzt, um einem Entwaffnungsplan zuzustimmen. Der Vorschlag ist Teil eines US-geführten Konzepts für die Nachkriegsordnung im Gazastreifen und bildet die Grundlage für einen umfassenden Wiederaufbau.
Kern des Plans ist die schrittweise Abgabe aller Waffen sowie die Zerstörung des Tunnelnetzes. Parallel soll eine zivile palästinensische Verwaltungsstruktur die Kontrolle übernehmen. Erst nach vollständiger Entmilitarisierung könnten internationale Hilfen und Wiederaufbaumaßnahmen in größerem Umfang anlaufen.
Gespräche in Kairo verliefen bislang ohne klare Zustimmung der Hamas. Vermittler aus Ägypten, Katar und der Türkei drängen auf eine Einigung, zeigen sich jedoch zurückhaltend optimistisch. Auch innerhalb Israels gibt es Zweifel, ob ein solcher Plan politisch umgesetzt wird.
Sollte die Hamas das Angebot ablehnen, drohen Konsequenzen. Gleichzeitig gilt selbst bei Zustimmung: Eine Umsetzung bleibt unsicher.
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