Bericht: Finanzielle Interessen könnten Huthi-Kriegseintritt beeinflusst haben
Der vergleichsweise späte Eintritt der Huthi-Miliz in den aktuellen Krieg steht laut einem Bericht der israelischen Zeitung Israel Hayom möglicherweise auch im Zusammenhang mit finanziellen Interessen. Ein im Jemen ansässiger Journalist sagte dem Blatt, die vom Iran unterstützte Gruppe habe zunächst abgewartet, bis zugesagte Gelder aus Saudi-Arabien tatsächlich ausgezahlt wurden.
Grundlage ist demnach ein seit 2023 bestehendes Abkommen zwischen Saudi-Arabien und den Huthi unter Vermittlung Omans. Offiziell sollen die Zahlungen der Stabilisierung des Jemen dienen und Gehälter im öffentlichen Sektor sichern. Laut dem Bericht fließen dabei jedoch auch erhebliche Mittel in von den Huthi kontrollierte Gebiete. Beobachter werten dies als indirekten Versuch Riads, die Lage zu beruhigen und Angriffe der Miliz zu begrenzen.
Nach Darstellung der Quelle habe die Huthi-Führung ihre aktive Beteiligung am Krieg bewusst hinausgezögert, bis diese finanziellen Zusagen erfüllt waren. Erst danach sei es zur Eskalation gekommen.
Zugleich wird vor einer engeren militärischen Abstimmung mit Teheran gewarnt. Laut Israel Hayom und weiteren regionalen Quellen sollen zusätzliche Berater der iranischen Revolutionsgarden im Jemen eingetroffen sein, um die Zusammenarbeit zu intensivieren.
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