Irans Raketenangriffe brechen ein – wie es im Krieg weitergehen könnte
Zehn Tage nach Beginn der militärischen Operationen gegen Iran zeigt sich ein deutlicher Rückgang der iranischen Raketenangriffe. Nach Auswertungen militärischer Daten ist die Zahl der abgefeuerten ballistischen Raketen um rund 92 Prozent gefallen. Während am ersten Kriegstag noch hunderte Raketen gestartet wurden, sind es inzwischen nur noch einige Dutzend pro Tag.
Der starke Rückgang hängt vor allem mit den massiven Angriffen auf Irans militärische Infrastruktur zusammen. Israel und die USA haben laut Militärangaben tausende Ziele im Land getroffen. Mehr als 60 Prozent der Raketenabschussanlagen sollen bereits zerstört worden sein. Auch große Teile der Luftabwehr und der Marine wurden erheblich geschwächt.
Militärische Analysten gehen deshalb davon aus, dass die iranischen Angriffskapazitäten weiter sinken könnten. Gleichzeitig bleibt die Lage unsicher. Selbst eine kleinere Zahl präziser Raketen kann weiterhin eine ernsthafte Bedrohung für Israel darstellen.
Während Irans konventionelle Fähigkeiten schwinden, könnte das Regime verstärkt auf andere Mittel setzen, etwa Cyberangriffe, regionale Stellvertretergruppen oder asymmetrische Operationen.
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