US-Zentralkommandeur stellt Trump Angriffsoptionen vor – Vance warnt vor langem Krieg
Während die Atomgespräche mit Iran in Genf ohne Durchbruch endeten, hat der Chef des US-Zentralkommandos, Admiral Brad Cooper, Präsident Donald Trump mögliche Militärszenarien gegen Teheran vorgestellt. An dem Briefing nahm auch General Dan Caine, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, teil. Medienberichten zufolge bleibt eine gemeinsame US-israelische Operation eine Option.
Trotz vorsichtig positiver Töne aus den Verhandlungen in Genf sind die Differenzen erheblich. Washington fordert die vollständige Demontage zentraler Nuklearanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan sowie den Abtransport angereicherten Urans. Teheran lehnt dies bislang ab.
Vizepräsident JD Vance signalisierte Zurückhaltung. Selbst wenn Trump sich für einen Schlag entscheide, werde es „keinen jahrelangen Krieg im Nahen Osten“ geben, sagte er. Man bevorzuge weiterhin eine diplomatische Lösung, doch vieles hänge vom Verhalten Irans ab.
Parallel verstärken die USA ihre Militärpräsenz in der Region. Der Flugzeugträger USS Gerald R. Ford wird nahe Israels Küste erwartet, begleitet von Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen. Offiziell betont das Weiße Haus, nur der Präsident selbst kenne seine endgültige Entscheidung.
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