Vance: Fortschritte bei Gesprächen – Iran ignoriert rote Linien
US-Vizepräsident JD Vance sieht in der zweiten Runde der Atomgespräche mit Iran in Genf „gewisse Fortschritte“, zugleich aber klare Grenzen. Teheran sei bislang nicht bereit, die von Präsident Donald Trump gesetzten roten Linien anzuerkennen, sagte Vance dem Sender Fox News. Dazu gehöre vor allem, dass Iran unter keinen Umständen in den Besitz einer Nuklearwaffe gelangen dürfe.
Trump wolle eine Lösung – diplomatisch oder „auf anderem Weg“. Sollte die Diplomatie an ihr Ende kommen, liege die Entscheidung beim Präsidenten, so Vance.
Ein US-Vertreter erklärte, Iran habe zugesagt, binnen zwei Wochen konkrete Vorschläge vorzulegen, um Differenzen zu überbrücken. Israels Medien berichten unterdessen, Jerusalem halte die indirekten Gespräche für wenig aussichtsreich und rechne mit der Möglichkeit eines amerikanischen Militärschlags. Auch Irans Außenminister sprach von „konstruktiven“ Gesprächen.
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