Hamas knüpft Entwaffnungsgespräche an Öffnung von Rafah
Die islamistische Terrororganisation Hamas ist nach Angaben aus Verhandlungskreisen nur zu Gesprächen über eine Entwaffnung bereit, wenn zuvor der Grenzübergang Rafah Crossing wieder geöffnet wird. Zwei mit dem Vorgang vertraute Quellen sagten der Jerusalem Post, dass entsprechende Gespräche erst nach Inbetriebnahme des Übergangs beginnen sollen.
Demnach soll eine palästinensische, technokratische Verwaltung in Gaza die Verhandlungen führen – ausdrücklich ohne Beteiligung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Der Grenzübergang soll von palästinensischem Personal betrieben werden, begleitet von EU-Beobachtern der EUBAM-Mission.
Die Vorbereitungen folgen auf die Rückführung der sterblichen Überreste des letzten israelischen Geisels Ran Gvili. Der Betrieb von Rafah soll strikt auf zivilen Personenverkehr begrenzt sein, mit israelischen Sicherheitskontrollen auf beiden Seiten. US-Vertreter betonten, der Wiederaufbau Gazas werde nur vorankommen, wenn Hamas einer Entwaffnung zustimmt.
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