Hisbollah signalisiert Bereitschaft zur regionalen Eskalation
Der Hisbollah-Führer Naim Qassem hat mit einer scharfen Rede die Bereitschaft der Miliz zu einer Ausweitung der Gewalt im Nahen Osten unterstrichen. Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen um Iran erklärte Qassem, seine Organisation werde sich nicht neutral verhalten, sollte es zu einer direkten Konfrontation zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten kommen.
Drohungen gegen Irans Obersten Führer Ali Khamenei bezeichnete Qassem als Angriff auf Millionen von Menschen, die sich mit der iranischen Führung identifizierten. Eine solche Entwicklung könne nicht unbeantwortet bleiben und erfordere Vorbereitung und Entschlossenheit.
Zugleich wies Qassem Berichte zurück, wonach internationale Akteure versucht hätten, Zusicherungen für ein Stillhalten der Hisbollah zu erhalten. Die Organisation sei bereits Teil der strategischen Gleichung und werde Zeitpunkt und Art ihres Handelns selbst bestimmen.
Ähnliche Töne kamen zuletzt auch von anderen iranisch unterstützten Gruppen. Die irakische Miliz Kataib Hezbollah sprach von Vorbereitungen auf einen umfassenden Krieg, während die Huthi-Bewegung aus dem Jemen mit neuen Drohvideos drohte. Zusammen deuten diese Signale auf eine erhöhte Gefahr einer regionalen Eskalation hin.
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