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27 Jan 2026

Trump spricht von offener Lage: Sorge vor möglichem US-Schlag gegen Iran wächst

US-Präsident Donald Trump hat die Lage rund um Iran als „in Bewegung“ beschrieben und bestätigt, dass die Vereinigten Staaten eine große Marineeinheit in Richtung Naher Osten entsandt haben. Die Aussagen fielen nur Stunden, nachdem der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln die Region erreicht hatte. Gleichzeitig berichten regionale Quellen gegenüber der New York Times, dass die Sorge vor einem möglichen amerikanischen Militärschlag in den kommenden Tagen deutlich zunimmt.

Ein US-Regierungsvertreter sagte, die Abraham Lincoln operiere derzeit im Indischen Ozean und könne innerhalb von ein bis zwei Tagen einsatzbereit sein. Neben dem Träger stünden auch Kampfflugzeuge auf US-Basen im Nahen Osten zur Verfügung. Die begleitenden Zerstörer sind mit Tomahawk-Marschflugkörpern ausgestattet, die Ziele tief im iranischen Staatsgebiet erreichen könnten.

Trotz der militärischen Signale betonte Trump, Diplomatie bleibe eine Option. „Sie wollen reden“, sagte er und verwies auf angebliche Kontaktversuche aus Teheran. Auch aus Washington hieß es, man sei zu Gesprächen bereit, sofern Iran die bekannten Bedingungen erfülle.

Die Truppenverlegung erfolgt vor dem Hintergrund massiver Unruhen in Iran und einer gewaltsamen Niederschlagung der Proteste. Ob die militärische Präsenz vor allem Abschreckung ist oder konkrete Vorbereitungen signalisiert, bleibt offen.

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