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21 Jan 2026

Washington prüft „harte Optionen“: Trumps Druck auf den Iran wächst

US-Präsident Donald Trump treibt seine Sicherheitsberater zu konkreten militärischen Szenarien gegen den Iran. Wie das Wall Street Journal berichtet, verlangt Trump wiederholt „entscheidende“ Pläne, die nicht nur abschrecken, sondern das Machtgefüge in Teheran nachhaltig verändern könnten. Nach der kurzfristigen Absage geplanter Angriffe in der Vorwoche ist das Thema damit keineswegs vom Tisch.

In Washington werden mehrere Optionen parallel geprüft. Sie reichen von begrenzten Schlägen gegen Einrichtungen der Revolutionsgarden bis hin zu umfassenderen Operationen, die auf einen Sturz des Regimes abzielen. Begleitet wird die Debatte von sichtbaren militärischen Verlegungen. Kampfflugzeuge wurden nach Jordanien entsandt, zudem steuert eine US-Flugzeugträgergruppe den Golfraum an, um die militärische Handlungsfähigkeit zu erweitern.

Gleichzeitig wächst die Sorge vor regionalen Folgen. Israel hat demnach auf Engpässe bei der Luftverteidigung hingewiesen, sollte Iran erneut reagieren. Die Vereinigte Staaten verlegen daher zusätzliche Schutzsysteme zurück in den Nahen Osten.

Trump selbst verschärfte zuletzt den Ton. In einem TV-Interview drohte er, jeder Angriff auf ihn würde eine massive Reaktion gegen den iranischen Staat auslösen. Die Botschaft ist klar: Abschreckung durch Eskalationsbereitschaft.

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