Die Lage im Norden spitzt sich erneut zu
Warum sagt Premierminister Benjamin Netanyahu seine geplante Aussage im Korruptionsprozess aus „sicherheitsrelevanten Gründen“ ab? Für den israelischen Kommentator Amit Segal ist das ein deutliches Signal: Der Norden Israels steht erneut vor einer gefährlichen Eskalation.
Nach Angaben aus Sicherheitskreisen nehmen Hinweise zu, dass Geld und Waffen wieder verstärkt in den Libanon geschmuggelt werden. Parallel steigt die Zahl israelischer Luftangriffe, mit denen diese Lieferungen abgefangen werden sollen. In Jerusalem wächst die Sorge, dass sich die Nordgrenze schrittweise einem neuen Gewaltausbruch nähert.
Bereits vor zwei Wochen berichtete Segal unter Berufung auf ausländische Geheimdienste, dass die Hisbollah Teile ihrer Schmuggelrouten wieder aufgebaut habe, schneller als die libanesische Armee reagieren könne.
Nach den schweren israelischen Schlägen und dem Wegfall Syriens als zentralem Transitkorridor schien eine schnelle Wiederaufrüstung unwahrscheinlich. Neue Recherchen, unter anderem bei Ynet, deuten nun jedoch darauf hin, dass Hisbollah alternative Wege gefunden hat. Das erklärt, warum die Alarmglocken in Israels Sicherheitsapparat wieder lauter werden.
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