Irans Regime durch Proteste in Überlebensmodus gedrängt
Nach Angaben der New York Times befindet sich die Islamische Republik Iran angesichts anhaltender Proteste in einem Zustand politischer Selbstverteidigung. Drei mit den Beratungen vertraute iranische Quellen sagten, das Regime sei „in den Überlebensmodus gedrängt“ worden. Auslöser war unter anderem eine Drohung von US-Präsident Donald Trump, der militärische Schritte gegen Iran nicht ausgeschlossen hatte.
Daraufhin trat der Oberste Nationale Sicherheitsrat in Teheran zu einer nächtlichen Krisensitzung zusammen. Diskutiert wurde, wie die Proteste eingedämmt werden können, möglichst mit geringerer Gewalt, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Parallel bereiteten sich die Sicherheitsorgane auf mögliche militärische Szenarien vor.
Mehrere Berater sollen Präsident Masoud Pezeshkian geraten haben, Verantwortung für die Krise vom Präsidentenamt weg und hin zum Obersten Führer Ali Khamenei zu lenken. Hintergrund sind eine sich verschärfende Wirtschaftskrise und die Sorge vor einer gleichzeitigen Konfrontation mit Israel und den USA.
Khamenei warnte Demonstranten öffentlich vor „Unruhen“ und kündigte ein hartes Vorgehen gegen Ausschreitungen an. Die Proteste, ausgelöst durch den Währungsverfall, gelten als die größten seit 2022.
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