Trotz Trump-Ultimatum: Hisbollah-Chef weist Forderung nach Entwaffnung scharf zurück
Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, hat die von den USA unterstützte Forderung nach einer schnellen Entwaffnung der Terrororganisation erneut zurückgewiesen. In einer Fernsehansprache sprach Qassem von einem „israelisch-amerikanischen Komplott“ und stellte Bedingungen, unter denen die Hisbollah überhaupt zu Gesprächen bereit sei.
Hintergrund ist eine Frist der US-Regierung bis zum 31. Dezember, bis zu der der Libanon spürbare Fortschritte bei der Entmilitarisierung der Hisbollah vorweisen soll.
Diese Forderung wies Qassem zurück und erklärte, eine Waffenabgabe komme nur infrage, wenn Israel seine Luftangriffe einstelle und sich aus mehreren Grenzgebieten im Süden Libanons zurückziehe. Zudem machte er die Umsetzung des Waffenstillstands von November 2024 von israelischen Zugeständnissen abhängig, obwohl internationale Vereinbarungen wie die UN-Resolution 1701 eine Entwaffnung der Hisbollah vorsehen.
Die Aussagen erfolgen kurz vor dem Treffen von Israels Premier Benjamin Netanyahu mit US-Präsident Donald Trump in Florida. In Jerusalem wird berichtet, Netanjahu wolle nach Ablauf der Frist eine härtere Gangart gegen die Hisbollah prüfen – auch mit militärischen Optionen.
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