Sintflutartige Regenfälle setzen Israel unter Wasser: Norden meldet über 200 mm, Sa’ar-Wasserfall tobt
Heftiger Regen hat sich nach einer kurzen Pause erneut über Zentral-Israel ergossen. Innerhalb weniger Stunden werden dort mehr als 100 Millimeter erwartet. Der Wetterdienst bestätigte in der Nacht eine rote Warnung für das Sturmfeld „Byron“: Zwischen frühem Morgen und 22 Uhr sollen im zentralen und südlichen Küstenstreifen sowie in der Schfela außergewöhnliche 100 bis 150 Millimeter niedergehen. Für dieselben Regionen gilt eine orange Warnung wegen akuter Überflutungsgefahr. Auch im nördlichen Negev und der Judäischen Wüste halten die Niederschläge bis in den Abend an, örtliche Sturzfluten sind wahrscheinlich.
In Netanja wurde ein 53-jähriger Mann tot aufgefunden, laut ZAKA deutet vieles auf Unterkühlung hin. Die stärksten Regenmengen werden derzeit aus Haifa und dem Karmelgebiet gemeldet: über 160 Millimeter insgesamt, 70 Millimeter allein in den letzten zwölf Stunden.
Gleichzeitig sorgt der Sa’ar-Wasserfall im Norden für beeindruckende Bilder, ebenso der Neuschnee auf dem Hermon. Meteorologe Dr. Amit Givati warnte, die kommenden Stunden seien der Höhepunkt der Unwetterlage: „Es gibt eindeutig Überflutungsrisiken. Ab morgen kehren wir zu normalem Winterwetter zurück.“
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