Welche Optionen dem Regime im Iran noch bleiben
Mit zunehmendem Druck durch die militärischen Angriffe von Israel und den USA zeigen sich laut Analysten erste Risse in der Führung des iranischen Regimes. Die Kommandostrukturen wirken zunehmend belastet, Entscheidungen werden schwieriger zu koordinieren und Befehle erreichen die Einheiten teilweise nur verzögert.
Militärisch scheint Teheran jedoch nur noch begrenzte neue Möglichkeiten zu besitzen. Beobachter gehen davon aus, dass viele der wichtigsten Fähigkeiten bereits eingesetzt wurden. Zu den stärksten verbliebenen Waffen zählen weiterhin ballistische Raketen wie die Modelle Fateh oder Khorramshahr, mit denen Iran den Beschuss fortsetzen könnte, solange genügend Abschussrampen und Raketen vorhanden sind.
Eine unmittelbar einsatzfähige Atomwaffe wird derzeit nicht erwartet. Auch chemische Waffen oder sogenannte „schmutzige Bomben“ gelten nach Einschätzungen von Experten als unwahrscheinlich.
Das größte Eskalationsrisiko liegt vielmehr in der Region selbst. Iran könnte versuchen, Öl- und Gasanlagen sowie Entsalzungsanlagen in den Golfstaaten anzugreifen und gleichzeitig Verbündete wie die Huthi stärker in den Konflikt einzubeziehen. Dadurch könnten Energiepreise weltweit stark steigen.
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